Geniale Effekte: 21 Filme, bei denen ihr kein CGI erwartet

vor 4 Wochen 11

Es gibt so gut wie keine Filme mehr ohne CGI, doch so offensichtlich wie beim Marvel-Universum muss es nicht sein. Hier seht ihr Beispiele wie visuelle Effekte eher unterstützend und somit fast unsichtbar eingesetzt wurden.

Oft sind es die „unsichtbaren“ visuellen Effekte, welche die Geschichte erst zum Leben erwecken. Ob angepasste Wetterbedingungen, nachträgliche Retuschierjobs oder komplett digitale Sets, die Palette an Aufgaben für Visual Effect Artists ist schier unendlich. Fragt euch selbst, ob euch die nachfolgenden Filmeffekte überhaupt aufgefallen wären.

Szenen, die komplett natürlich aussehen, wie dieser Shot an der Marina in „Wolf of Wall Street“, sind bis auf wenige Elemente überhaupt nicht real.

In dem südkoreanischen Thriller-Drama würde niemand auf ein CGI-Spektakel schließen. Aber weit gefehlt: Hier zum Beispiel ist die obere Etage des Hauses der wohlhabenden Familie nachträglich hinzugefügt.

Jeremy Renner hat sich beim Dreh doch tatsächlich beide Arme gebrochen. Für den Rest der Produktion wurde der Gips an seinen Armen nachträglich digital entfernt oder die Arme teilweise komplett ersetzt.

Den Tag zur Nacht machen? Das geht mit mächtigen Compositing-Softwares wie NukeX und einem talentierten VFX Artist. In „Knives Out“ wurde oftmals tagsüber gedreht und in der Post-Produktion die Lichtverhältnisse dann angepasst.

Gut, bei Filmen aus dem DC-Universum erwarten wir schon visuelle Effekte. „Joker“ ist aber in keiner Weise ein klassischer Superhelden- oder besser gesagt Superschurkenfilm. Es gibt hunderte an VFX-Shots, in denen Straßen und Gebäude übermalt wurden, um besser in das 80er Jahre Gotham zu passen. Außerdem wurden Gebäude digital erhöht, um die Stimmung noch drückender zu gestalten.

Viele der Rennorte der 60er Jahre existieren natürlich nicht mehr in der Form. Um die Geschichte von Le Mans wieder aufleben zu lassen, wurde bei der Rennstrecke, dem Publikum als auch den Rennen selbst am Rechner nachgeholfen.

Dass die Schauspielerin Margot Robbie nicht einfach innerhalb weniger Monate zur Eiskunstläuferin auf Olympianiveau mutiert ist, dürfte uns allen klar sein. Hierfür hatte sie einige Stunt-Doubles, die den größten Teil des Skatings übernahmen. Das Studio Eight VFX ersetzte dann die Gesichter der Doubles digital mit dem von Margot Robbie.

Glaubt bloß nicht, dass das im Hintergrund alles echt ist. Der Regisseur Ang Lee hat komplette Landschaften als auch digitale Schaf-Doubles erstellen lassen.

Bei diesem Mystery-Thriller geht man erst einmal nicht davon aus, dass hier viel mit CGI gearbeitet wird. Pustekuchen! Shots in der Totale von San Francisco sind komplett fake und auch Szenen in den Straßen sind oft vor dem Bluescreen entstanden.

Wenns perfekt landen soll: In Gone Girl wird Ben Affleck mit Gummibären beworfen. Da dem Regisseur wichtig war, wo die Gummibären landen und dass diese im Shot komplett zu sehen sind, sind die Gummitierchen animierte 3D-Modelle.

Forrest Gump stolpert ja sozusagen von einer historischen Szene in die nächste, die alle digital nachbearbeitet wurden. Am beeindruckendsten war wohl aber das Entfernen der Beine von Lieutenant Dan. Manche Zuschauer glaubten sogar, dass es ein anderer Schauspieler sei – so überzeugend sieht das Ganze aus.

Aufgrund seiner psychischen Krankheit lässt John Nash fast sein Baby in der Badewanne ertrinken. Natürlich ist diese Szene nicht echt, sieht aber auch heutzutage noch sehr überzeugend aus.

Ein Effekt, den wir definitiv nicht erwartet hätten: Die eineiigen Zwillingsbrüder in The Social Network sind gar keine Zwillinge! Das Gesicht von Armie Hammer wurde auf den Kopf von Josh Pence projiziert.

Da die Filmproduktion es versäumte, in Tobey Maguires Vertrag zu erwähnen, dass er seine Haare abrasieren und eine Perücke tragen soll – wurde später sein Haaransatz digital entfernt. Ansonsten hätte Toby Maguire nämlich 15.000 Euro zusätzlich gefordert. Wohlgemerkt, der Film ist über 20 Jahre alt und es fällt echt nicht auf.

Abgesehen davon, dass Natalie Portman natürlich nicht alle Tanzszenen komplett selbst performt hat, wurden ihre Hände in einigen Szenen künstlich verlängert. Das gibt den Szenen noch ein bisschen mehr Gruselfaktor und unterstützt ihre Verwandlung zum Schwan.

In der Verfilmung des Musicals „Les Misérables“ wird viel gesungen und das live vor laufender Kamera. Ohne entsprechende Mikros hätte der Gesang jedoch nicht so klar aufgenommen werden können. Bedeutet, alle Mikros und Kabel im Gesicht der Schauspieler mussten im Nachgang wegretuschiert werden.

Fällt erst einmal nicht auf: Die Gebäude am Produktionsset durften in „Truman Show“ 10 Meter an Höhe nicht überschreiten. Um das zu umgehen, wurden höhere Häuser wie das Rathaus digital ergänzt.

Die Verfolgungsjagd im Auto findet im Film bei strömenden Regen statt – verblüffend, denn die Szene wurde bei heiterem Sonnenschein gefilmt. Der Regen ist komplett in der Post-Produktion entstanden.

Also klar gibts in Fight Club auch eine Explosion und diverse Kamerafahrten, die definitiv digital sind – doch wer hätt's gedacht, dass die sehr explizite Sexszene zwischen Brad Pitt und Helena Bonham-Carter vor allem CG ist?

Ist euch schon mal aufgefallen, dass Barnabas Collins alias Johnny Depp kein einziges Mal blinzelt? Um diesen Effekt zu erreichen, wurde auch hier wieder nachträglich getrickst.

Der gesamte Film wirkt so, als wäre er komplett ohne Schnitt gedreht worden. Um Shots miteinander zu verknüpfen und Übergänge zu verstecken, wurden digitale Doubles der Schauspieler sowie 3D Kamerafahrten erstellt. Komplett unauffällig und sehr überzeugend!

Dass in Filmproduktionen auch eine Menge schiefgehen kann, könnt ihr hier nachlesen: 33 Filmfehler, die dir jeden Film ruinieren werden.

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