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Deutscher Autopapst: Verbrenner-Verbot ist „goldrichtig“

vor 4 Monate 30

Ferdinand Dudenhöffer gilt als der wichtigste Autoexperte Deutschlands. In einem Interview hat er sich nun zum EU-Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2035 geäußert. Auch zu den Aussichten deutscher Autohersteller hat Dudenhöffer eine klare Meinung.

Autopapst lobt Verbrenner-Verbot in der EU

Ab dem Jahr 2035 sollen keine Neuwagen mit klassischem Verbrennungsmotor mehr neu zugelassen werden. Spätestens zu diesem Termin müssen sich Autohersteller endgültig von bestehenden Konzepten verabschieden. Ferdinand Dudenhöffer hält das für die richtige Entscheidung. Es sei sogar „goldrichtig“, dass in Zukunft nur noch E-Autos zugelassen werden. Dem EU-Parlament macht er ein „großes Kompliment“.

Dudenhöffer sieht Vorteile darin, dass die Autohersteller nun „endlich mehr Planungssicherheit“ erhalten. Die Zukunftsaussichten von Volkswagen, Mercedes und BMW bewertet er dennoch unterschiedlich. BMW sei „in der neuen Autowelt“, in der vor allem Tesla bei Technologie das Sagen hat, nicht das Maß aller Dinge. BMW hätte Angst vor der Zukunft, so Dudenhöffer (Quelle: Börsen-Zeitung).

Von den E-Auto-Plänen von VW-Chef Herbert Diess hält er deutlich mehr. Auf eine reine E-Mobilität zu setzen, sei der richtige Weg. Elektroautos selbst seien aber nicht die größte Herausforderung, vielmehr müsse sich VW verstärkt um die Software kümmern. Kürzlich wurde bekannt, dass VW seine universelle E-Auto-Software erst mit Verspätung veröffentlichen wird. Positiv fallen Dudenhöffer bei VW vor allem die Schnelllade-Systeme und die eigenen Batteriefabriken auf.

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Dudenhöffer: Mercedes macht einen Fehler

Mercedes sieht der Autopapst auf einem ähnlichen Weg wie Volkswagen. Anders als VW würde Mercedes aber einen Fehler machen, da der Hersteller ihm zufolge die Kompaktklasse vernachlässigt. Mercedes würde stattdessen „noch mehr auf Luxus“ setzen und dabei alles herauswerfen, „was nicht so chic und brillant ist“.

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